Über 200 neue Funktionen bietet (laut Apple) das neue
Aperture 3.
Und nachdem ich die
Installationshürden dann doch erfolgreich genommen habe, konnte ich eines der Wichtigsten neuen Aperure-Features testen: partielle Bildbearbeitung.
In der Regel bietet Software für Fotobearbeitung die Möglichkeit, Fotoeigenschaften wie Kontrast, Helligkeit, Sättigung etc. für ein Foto einzustellen. Allerdings nur global für das ganze Foto. In vielen Fällen wünscht man sich aber, bestimmte Einstellungen nur auf einen Teil des Fotos anwenden zu können - z. B. nur auf den Himmel, nur auf das Gesicht etc.
Für solche "partiellen" Bearbeitungen wird in der Regel Photoshop oder ein vergleichbares layerbasiertes Bildbearbeitungsprogramm verwenden, was den Aufwand (und die Kosten) der Bildbearbeitung gleich erheblich erhöht.
Mit dem Update auf Version 3 können partielle Bildbearbeiungen nun direkt in Aperture vorgenommen werden. Ein Feature, daß der Hauptkonkurrent
Adobe Lightroom (don't follow this link ;-)) schon seit einiger Zeit beherscht, so daß Apple um wettbewerbsfähig zu bleiben gar nicht anders konnte, als dies nun auch in Aperture zu ermöglichen.
Wie sinnvoll und brauchbar das Problem von Apple gelöst wurde - darum geht es in diesem Artikel.
Als Beispiel verwende ich bewußt kein Winterbild. Das will ja niemand mehr sehen.
Sommer / Domburg / Himmel. Klassisches Problem: entweder ist der Himmel zu hell oder der Stand zu dunkel.
Original aus der Kamera (Himmel OK, aber Strand zu dunkel):

Nach der Bearbeitung (mit NIK Viveza 2 und NIK Color Efex Pro):
